Bangkok, Thailand – Teil I

“Bangkok-View-by-day“

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Heute geht es um die thailändische Hauptstadt Bangkok. Ich habe mich entschieden, diesen Post in zwei Teile zu teilen, weil ich einfach zu viel erlebt habe, um das alles in einen Beitrag zu setzen. Aus dem Grund möchte ich heute über die geschichtliche / kulturelle Seite der Stadt erzählen. Der zweite Teil wird von der Stadt als Metropole mit Wahnsinnsmöglichkeiten im Bereich Essen, Shopping, Unterhaltung und sonstigem berichten.

Hinreise

Hier muss ich sagen, dass es das Einzige war, was ich sehr anstrengend fand. Zwar waren alle Flüge an sich gut, (neue Maschinen, gutes Essen, tolle Entertainment Möglichleiten) doch insgesamt 15 Stunden der Flugzeit gehen heftig auf die Nerven und auf die Beine. Ich bin froh, dass wir mit einem Zwischenstopp geflogen sind. In Dubai hatten wir ein wenig Zeit, um uns ausreichend zu bewegen und eine Tasse Cappuccino zu genießen. Ab Dubai ging es weiter nach Bangkok. Nach den restlichen 7 Stunden waren wir endlich da, müde, erschöpft, mit einem schlimmen Jetlag Gefühl aber glücklich, endlich Sommer zu spüren, und das im Februar. „Visa on entry“ geht auch ohne Probleme und schon ist man mitten drin.

Hotel / Frühstück

Wir haben ein schönes 5 Sterne Hotel, das Aetas Lumpini ausgesucht, welches relativ zentral liegt und einen schönen Aufenthalt bietet. Das Zimmer war groß und geräumig. Arbeits-, Schlaf- und Garderobebereich waren voneinander getrennt, was mir sehr gut gefallen hat. Das Frühstück im Hotel verdient ein paar Worte, denn es was wirklich toll. Direkt am ersten Tag konnte ich merken wie unterschiedlich wir sind und wie unterschiedlich unsere Essenspräferenzen sind. Überall in Europa bekommt man an der Frühstückstheke eine breite Auswahl an Schinken, Wurst und sonstigem verarbeiteten Fleisch. In Bangkok ist es nicht der Fall. Klar, gibt es Wurst und Käse, doch es ist etwas rein Symbolisches mit einer oder maximal zwei Sorten, denn Asiaten essen sowas nicht. Schon zum Frühstück kann man in Bangkok Miso Suppe, gebratene Nudeln mit Gemüse und sonstiges bekommen. Müsli und Aufstrich sind eher für Europäer. Doch was mich am meisten begeistert hat, war das reiche Obstangebot. Noch nirgendwo habe ich solche leckere Papaya und Melonen gegessen. Jeden Morgen habe ich einen großen Teller davon verputzt.


Eine Stadt, die sehenswert ist

Bangkok hat mich überwältigt. Ich habe nicht erwartet, dass ich so eine grüne und blumige Metropole zu Augen bekomme. Die Stadt ist so bunt, laut und schnell, nicht zuletzt wegen Tausenden von Taxis und Tuk-Tuks.

Großer Palast (Königspalast)

Eines des Highlights der Stadt, das wirklich sehenswert ist. Die Schönheit dieses Ortes lässt einen staunen, wie man so viele prachtvolle Bauwerke erschaffen konnte. Das gesamte Territorium von mehr als 200.000 Quadratmetern umfasst eine Mauer von 1,9 Kilometern. Auf dem Gelände befinden sich mehr als 100 Gebäude in unterschiedlichen architektonischen Stilen. Der Eintritt kostet 500 Baht und ist somit der teuerste Eintritt in eine Tempelanlage. Doch es lohnt sich wirklich, denn man bekommt eine einzigartige Möglichkeit, all das zu sehen, was wir Europäer nur aus dem Fernseher kennen (wenn überhaupt). Unter vielen bedeutendsten Bauwerken kann man den Tempel des Smaragd-Budha (Wat Phra Kaeo) besichtigen. Da die Anlage sehr groß ist und man wirklich jedes Bauwerk bewundern wird, soll man schon genug Zeit einplanen. Viele Tempelanlagen schließen um vier Uhr, von daher, sollte man lieber früher gehen, um sich in Ruhe alles anschauen zu können. Dabei sollte man auch bedenken, dass es eine religiöse Anlage ist, aus dem Grund soll man sich dementsprechend bekleiden. Sowohl für Männer als für Frauen gilt, keine nackte Knie und Schulter. Mit Hot Pants wird man den Königspalast nicht betreten können.


 

Andere buddhistische Tempelanlagen

Allein in Bangkok gibt es mehr als 400 Wat oder Tempelanlagen. Natürlich ist es unmöglich, sich sie alle anzuschauen. Aus dem Grund ein praktischer Ratschlag, sucht Euch etwas raus und geht hin. Ihr werdet es nicht bereuen, denn jede Tempelanlage, egal ob groß oder klein, wird Euch begeistern. Wir haben uns eine für Touristen unbekannte Tempelanlage namens Bang Khun Phom ausgesucht. Es hat sich herausgestellt, dass sogar die Thailänder selbst nicht wussten, wo sie sich befindet. Gut, dass es heutzutage Google Maps gibt, denn damit haben wir den Weg gefunden. Zwar ist die Anlage nicht so groß, doch nichtdestotrotz, sehr spektakulär. Draußen hat uns eine der größten Statuen von Buddha erwartet, was einfach unvergesslich war. Der Tempel an sich war genauso prachtvoll geschmückt wie die berühmten. Kleine Glöckchen, die neben dem Eingang in den Tempel hangen, haben die Atmosphäre noch spiritueller gemacht. Auf dem Territorium der Tempelanlage konnte man zahlreiche Statuen sowohl von Buddha als auch von mythischen Wesen erblicken und gleich eine Kerze oder Räucherstäbchen anzünden.

Leider kann ich nicht über jedes Detail oder jeden Ort berichten, der sehenswert ist. Dafür würde ich mehrere Posts benötigen. Doch ich hoffe sehr, dass ich Euch mit diesem Post und den Bildern die Tür nach Bangkok ein wenig geöffnet habe. Falls Ihr noch mehr Lust auf meine Reiseeindrücke habt, könnt Ihr meinen  Instagram Account, der der Fotografie gewidmet ist, besuchen.

 

Lieben Gruß,

Daria    

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