Sich selber unter Druck zu setzen – ist das immer schlecht?

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Hallo meine Lieben!

 

Das neue Jahr hat schon ein paar Tage hinter sich und man muss sich wieder daran gewöhnen 2017 statt 2016 in jeden Brief, jedes Formular und sonstiges zu schreiben. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich habe dieses Problem immer in den ersten zwei bis drei Wochen des neuen Jahres. Das neue Jahr bedeutete für viele Blogger /-innen einen Jahresabschluss oder einen Post über gute Vorsätze zu verfassen. Ich war auch keine Ausnahme, denn ich habe das früher auf Papier gemacht und vor einer Woche zum ersten Mal hier, auf meinem Blog. Der Grund warum ich das öffentlich gemacht habe, war folgender, ich wollte nämlich mir selbst ein bisschen Druck machen. Und da kommen wir jetzt zum Thema «Druck». Vor ein paar Tagen habe ich einen Post einer netten Bloggerin gelesen in welchem sie von den Vorsätzen für das neue Jahr gesprochen und sie als einen zusätzlichen und unnötigen Druck auf sich selbst bezeichnet hatte. Ich musste dann überlegen, ob die Gewohnheit, sich etwas vorzunehmen, aufzuschreiben, das zu kontrollieren und sich zu bemühen seine Ziele zu erreichen tatsächlich stressig sein könnte und nicht das Richtige ist.

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Die Antwort lautet ja, das könnte stressig werden. Doch wenn man es genau überlegt, bedeutet es nicht, dass es explizit etwas Schlechtes sein muss. Stress ist ein Signal des Körpers, dass die Komfortzone verlassen wurde und nur so kann sich der Mensch weiterentwickeln. Ich muss ehrlich sagen, dass ich der letzte Mensch auf Erden bin, der seine Komfortzone verlassen möchte, doch manchmal muss man sich überwinden. Wenn ich mich daran erinnere, wie viele Situationen mir früher eine tierische Angst bereitet haben (inklusive meiner Auswanderung nach Deutschland) und die ich doch gemacht habe, kann ich es kaum glauben.

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Ich will damit nur sagen, dass es vielleicht auch gut ist, sich selbst ein wenig unter Druck zu setzten. Klar, gibt es Menschen, die dreißig Vorsätze für das nächste Jahr schreiben und sie in zwei Wochen vergessen, oder es dann doch zu anspruchsvoll finden. Doch meiner Meinung nach, sollen wir uns manchmal selbst zwingen etwas zu machen. Man sagt nicht umsonst: „von Nichts kommt Nichts“. Aus dem Grund, wenn man eine schöne Figur haben möchte, dann soll man etwas dafür tun, wenn man eine Sprache lernen will, dann soll man systematisch lernen, wenn man mehr lesen will, dann soll man ein Buch neben das Bett legen und den Fernseher ausschalten.

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Ich brauche definitiv einen Druck, den ich mir durch meine Planung auch selbst verschaffe. Doch für mich funktioniert es gut. Man soll ja keine Entschuldigungen suchen, sondern die Zeit für die Sachen, die einem wichtig sind, finden. Aber das ist manchmal das Schwierigste.

Dieser Post soll Euch nicht abschrecken oder zu hart klingen. Damit sage ich auch mir selbst, dass man nur dann zu einem besseren, klügeren und weiseren Menschen wird, wenn man stets an sich arbeitet.

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P.S.  Das Kleid ist übrigens mein Lieblingsstück, das aus Zufall gekauft wurde. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem warmen Pulli. Aber wenn man das perfekt sitzende Kleid findet, da sagt man nicht nein.

 

Ich trage:

Kleid von Tommy Hilfiger, hier

Boots von Bronx, hier

Fedora Hut von Diefenthal, hier

Parka von SheIn, hier

Ohrringe von Orquidea Majorca, ähnlich hier

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Grüße,

Daria

21 Comments
  1. Liebe Daria,
    du hast es auf den Punkt getroffen: Ohne etwas Stress, Druck und Anforderungen, die man sich selbst stellt, kommt man aus seiner Komfortzone nicht raus und man verharrt in seiner aktuellen Position. Eine der größten Veränderungen im letztes Jahr war die, dass ich mir selber vorgenommen habe risikoaffiner zu sein und mehr zu wagen – dabei musste ich so oft meine Komfortzone verlassen, aber im Endeffekt hat es sich immer gut angefühlt und ich bereue keine Entscheidung.
    Dein Look ist toll und ich kenne diese Art von Käufen, das sind einfach die besten!

    Allerliebst und danke für diesen Gedankenanstoß!

    Melina
    http://www.meliabeli.de

  2. Tolle Bilder liebe Daria! Was das Thema Druck angeht bin ich geteilter Meinung. Ich bin ähnlich wie du erst dann richtig Produktiv, wenn ein gewisser Druck da ist, sei es Zeit oder Ergebnisdruck. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass zu viel Stress sehr schädlich sein kann. Ich merke es zum Beispiel gerade, dass ich ewig brauche um wieder gesund zu werden, weil ich das Gefühl habe, mein Körper bremst mich ein wenig aus. Da muss man einfach ein gutes Mittelmaß finden ????

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de/2017/01/12/beauty-top-5/

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