Thanks for a bunch of experiences, year of 2019! – lessons learned

Hallo, meine Lieben! Und schon wieder ist es passiert. Schon wieder geht ein ganzes Jahr zu Ende und mal ehrlich, obwohl es kein schlechtes Jahr für mich war, bin ich froh, dass es vorbei ist. In meinem Leben versuche ich alles, was anders alles erwartet gelaufen ist, als eine Art Lehre zu sehen. Ich bin davon überzeugt, dass jedes Ereignis für etwas gut ist und wir unsere Entschlüsse daraus ziehen sollen. Wie seht ihr das? In diesem Post werde ich auf ein paar Dinge eingehen, die für mich von großer Bedeutung sind und was ich alles gelernt habe.

Seelisches Gleichgewicht

Das kommt als allererstes, denn ohne sich seelisch gut zu fühlen, kann man auch nicht glücklich sein. Da ich sehr perfektionistisch veranlagt bin, muss ich häufig mit mir selbst kämpfen, denn alles was ich tue oder habe mir einfach nicht ausreicht. Ich versuche so einiges, um mich auf die guten und schönen Dinge der Welt zu fokussieren und auch mehr davon zu sehen, was ich habe, doch es klappt nicht immer. Dieses Jahr habe ich so einige Ziele bezüglich meines Berufes als Bloggerin und Content-Creatorin gesetzt. Ich wollte unbedingt alles schaffen, am liebsten auch ganz allein und natürlich perfekt. So kam ich letztendlich zu dem Tiefpunkt, wenn nicht gar nichts mehr machen konnte, weil ich einfach ausgebrannt war. Das ist im Sommer passiert und genau diese Zeit ließ mich meine Ansichten auf Soziale Medien und meinen Umgang damit drastisch verändern. Ich habe letztendlich verstanden, dass ich nicht mehr zulassen werde, dass das ewige Online sein, Machen und Tun mich fertig macht. Geholfen hat mir dabei die Tatsache, dass ich mein Problem realisiert habe und eine körperlich-seelische Praktik namens Qigong.

Qigong

Da ich kein Freund von Yoga bin (es ist mir einfach viel zu statisch), war ich auch gegenüber Qigong ganz schön skeptisch. Doch wegen meinen chronischen Rücken- und Nackenschmerzen wollte ich es doch ausprobieren, denn ich habe viel Gutes davon gehört. Überraschenderweise hat es mir gefallen und direkt Spaß gemacht. Ich habe auch bemerkt, dass 20 Minuten Qigong morgens nach dem Aufstehen mich wesentlich besser fühlen lassen, Energie geben und die Laune verbessern. Das hat auch mein Mann gemerkt. So habe ich angefangen die Übungen am Anfang jeden Morgen und jetzt drei bis vier Mal pro Woche zu machen. Es wirkt wirklich und befreit mich auch von mentalen Blockaden und schlechten Gedanken, die mich sonst vergiften würden. Auf jeden Fall sehe ich mein Burnout dieses Jahr als eine Lehre, die mich zu Qigong geführt hat.

Akne durch den Stress

Ihr habt richtig gelesen, denn ich habe Akne bekommen. Ganz ehrlich, ich könnte heulen, als sich mein Gesicht angefangen hat mit schmerzhaften Pinkeln zu bedecken, die dann im Anschluss noch Narben und dunkle Stellen hinterlassen haben. Ich habe mich immer als sehr glücklich geschätzt, weil ich in meinem Leben nie Pickel hatte und dann sowas. Das Schlimmste war ja, dass sie von heute auf morgen gekommen sind und ich konnte überhaupt nicht verstehen warum. Zuerst habe ich versucht es abzuwarten, in der Hoffnung, es wäre eine Reaktion auf irgendetwas gewesen. Doch zwei Monate später nach den aktiven Gesichtssaunen und Tonerdemasken musste ich akzeptieren, dass rein gar nichts besser wird. Der einzige Ausweg war der Dermatologe. Meine Ärztin ist der Meinung, dass meine Akne eher stressbedingt ist, doch obwohl es eine leichte Form ist, muss man sie behandeln. Nun benutze ich eine Antibiotikumcreme, die schon ziemlich gute Ergebnisse zeigt, doch ich habe noch einen ganzen Weg vor mir.

Dies war für mich eine große Lehre, denn mir wurde mal wieder klar, dass alles durch den Stress kommt und wie negativ er sich auf unseren Körper und unsere Gesundheit auswirken kann. Zusätzlich ist es für mich ein weiteres Zeichen, noch mehr Aufmerksamkeit meiner Ernährung zu schenken.

Meine Haare wurden ruiniert

Für alle, die es verpasst haben, gibt es hier meine Geschichte über meine Erfahrung mit Balayage, die so richtig in die Hose gegangen ist. Das war der Anfang der traurigen Geschichte, denn offensichtlich einfach nur blondierte Haare zu haben ist auch gar nicht so einfach. Kurz gefasst wurden meine Haare dieses Jahr dreimal von drei unterschiedlichen „Top“- Coloristen gefärbt (dabei sollte eigentlich nur der Ansatz blondiert und die Farbe aufgefrischt werden) und jedes Mal waren sie immer schlimmer und trockener. Die letzte Frau hat mir dann im Mai die Haare richtig verbrannt. Ganz ehrlich, das kann ich immer noch nicht so gut verkraften, vor allem wenn ich realisiere, wie lange es noch dauern wird, bis sie wieder nachgewachsen sind.

Mir wurde empfohlen, sie momentan in Ruhe zu lassen und nächstes Jahr ein paar Strähnen oder Air Touch machen zu lassen. Vorausgesetzt, ich lasse mir regelmäßig alles, was kaputt ist, abscheiden. So werden meine Haare immer kürzer und die Empörung lässt nur schlecht nach, vor allem wenn man bedenkt, dass ich jedes Mal ziemlich viel Geld bezahlt habe.

Damit mein letzter Post im Jahr 2019 positiv zu Ende geht, werde ich ein paar von den Dingen erwähnen, die mich sowas von glücklich gemacht haben.

Blogger Events, Veröffentlichung im Mabelle Magazin

Dieses Jahr war ich zweimal in Frankfurt auf Bloggerevents, die nicht nur eine tolle Möglichkeit waren die neuesten Beautymarken kennenzulernen, sondern auch sich mit den Mädels zu treffen, die genau das Gleiche machen.

Die Veröffentlichung eines zweiseitigen Artikels über mich im Mabelle Magazin war für mich ein besonderes Highlight, denn sowas habe ich definitiv nicht erwartet. Immer noch kommt es für mich wie ein Traum vor, doch die Sommerausgabe beweist mir, dass ich doch wach bin.

Konzerte

Bestimmt wisst ihr schon wie leidenschaftlich ich Musik liebe. Natürlich bedeutet das auch, dass ich nie auf das Konzert meiner Lieblingsbands verzichte. Dieses Jahr gab es gleich drei ausgezeichnete Konzerte. Im Mai sind wir nach Hannover gereist, um dort Slipknot live zu sehen. Das war eine Hammer-Show, die wir mit einem kleinen Abstecher in die Stadt verbunden haben.

Ende Mai gab es das Konzert des Jahres, auf welches alle Rockfans seit Jahren gewartet haben, nämlich die große Rammstein Live-Tour. Tickets waren überall binnen Stunden vergriffen und wir waren unter denjenigen, die die größten Glückspilze waren. Zu sagen, dass das Konzert geil war, ist nichts zu sagen. Sogar jetzt, wenn ich darüber schreibe bekomme ich Gänsehaut.

Last but not least gab es im Juni ein Konzert von Limp Bizkit in Düsseldorf. Was passiert ist, ist der Wahnsinn, denn ich habe das komplette Konzert mit der Band gefeiert. Das werde ich nie vergessen, weil es einfach nur ein Wunder war und alles, was ich dafür tun musste war am richtigen Ort zur richtigen Zeit gewesen zu sein.

 

Wie war euer Jahr 2019? Was sind eure Tiefen und Höhen gewesen?

 

Lieben Gruß,

Daria

5 Kommentare

  1. Anna B.
    3. Januar 2020 / 15:38

    Ich liebe diesen Look, liebe Daria! Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr!

    Lieben Gruß

    Anna

    • Daria
      Autor
      5. Januar 2020 / 18:00

      Vielen lieben Dank, Anna!

  2. 3. Januar 2020 / 22:06

    Oh this is a great look, love these trousers and the pop of yellow for the winter. And 2019 was not the best for me and ended on a rather bad note on the world stage. Lets hope 2020 is better though it is not off to a good start ugh. Luckily FW is a month a way so I can concentrate on that!

    Allie of ALLIENYC
    http://www.allienyc.com

    • Daria
      Autor
      5. Januar 2020 / 18:00

      I hope that your 2020 will be much better, hun! I´m excited to see your reviews from the next FW!

      Kisses, Daria

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