Body Positivity – giving a damn about everything or becoming a better, healthier, and happier version of yourself?

Der Begriff Body Positivity ist vor einigen Jahren sehr populär geworden. Was allerdings sehr gut angefangen hatte, hat sich leider ziemlich schnell in etwas völlig Anderes transformiert. Aus Body Positivity wurde nämlich Body Indifference oder Selbstgleichgültigkeit, wenn man will. Welchen Sinn dieser Begriff haben sollte und warum man ihn so umdreht, wie es einem gerade passt, diskutieren wir heute.

Body Positivity ist nicht dasselbe wie Selbstgleichgültigkeit

Wenn man sich auf Social Media umschaut, wird es schnell klar, dass ganz viele Menschen, meistens Frauen, weil Männer sich sowieso fast nie allzu kritisch betrachten, darunter etwas total anderes vorstellen. So seinem Körper positiv gegenüber zu stehen bedeutet für viele keine Acht auf sich zu geben und sich damit auch zufrieden zu geben. In meinen Augen heißt es nichts anderes als sich selbst zu vernachlässigen. Sehr viel wird über Body Positivity gesprochen, wenn man nicht gerade dünn ist. Finde ich es schlimm? Auf keinen Fall. Doch was ich schlimm finde, ist zu gesunden Sachen wie eine vernünftige Ernährung und Sport so feindselig zu sein, dass man das als Body Positivity quasi wahrnimmt. Alle Gedanken sind gut oder schlecht, abhängig davon, wie wir eingestellt sind. So habe ich so oft denselben Satz gehört, dass alles was gesund ist gar nicht schmeckt. Das ist doch ein riesiger Schwachsinn, denn es gibt unglaublich viele Rezepte, die so gut schmecken, dass man nie wieder etwas anderes essen wollen würde. Dasselbe ist mit dem Sport. Ob es euch gefällt oder nicht, aber Menschen sind für Bewegung geschaffen, sonst würden wir keine Muskeln haben, Punkt. Ich will keinen zwingen, ein super gesundes Leben aufzubauen und ein paar extra Kilos auf den Rippen sind absolut ok. Doch wenn stark übergewichtige Menschen oder umgekehrt total magersüchtige über Body Positivity reden und sagen, dass sie sich wohl fühlen kommt es wie ein Selbstbetrug vor, denn es geht um die Gesundheit. Body Positivity sollte einem helfen, die Wege zu finden, seinen Körper und seine Gesundheit positiv beeinflussen zu können und nicht in Verblendung leben, obwohl es einem nicht so gut geht.

Body Positivity bedeutet sich selbst zu lieben und zu respektieren, allerdings jeden Tag versuchen, ein besseres „Ich“ zu werden

Natürlich sollte man sich lieben und respektieren, denn es ist die wahre Body Positivity. Nichtsdestotrotz, wenn man wirklich positiv zu seinem Körper, seiner Gesundheit und seinem inneren Ich steht, funktioniert diese Philosophie wie ein Motor, eine Motivationsquelle, um all das zu erhalten und sogar besser zu werden. Wenn du positiv gegenüber deinem Körper bist, würdest du dich nicht jeden Tag mit etwas vollstopfen, was deiner Gesundheit schadet. Wenn man das allerdings nicht tut, ist es Body Negativity, wenn man schon diesem Begriff folgen muss. An meinem eigenen Beispiel kann ich sagen, dass ich ziemlich viel Glück habe und nicht dazu neige, in die Breite zu gehen. Trotzdem gehe ich regelmäßig zum Sport und achte darauf, dass ich genug Obst und Gemüse esse allein aus dem Grund, dass ich meinen Körper liebe und ihn pflege, damit ich lange fit und gesund bleibe. Es macht mir Freude und das ist Body Positivity, zufrieden zu sein, was man hat und doch jeden Tag etwas tun, damit man als Person in jeder Ansicht besser wird.

Ist Body Positivity für euch eine Art Motivation oder einer Entschuldigung alle so zu lassen wie es ist? 

Ich trage: Mantel von Na-Kd / T-Shirt von Bershka / Hose von Na-Kd / Ankle-Boots von Ego / Tasce von Patrizia Pepe

Lieben Gruß,

Daria

 

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11 Comments
  1. It is so important to have body positivity. Social media makes it hard where people think x is the standard when it’s really not. It’s one thing to be healthy, another to go to the extreme to look a certain way. Thanks for sharing your thoughts!

    Nancy ♥ exquisitely.me

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